Das Material entscheidet bei einem Toy über Hygiene, Haltbarkeit und Verträglichkeit. Hier erfährst du, was die gängigen Materialien können, wo ihre Schwächen liegen und warum „porös“ ein wichtiges Stichwort ist.
Nicht poröse Materialien lassen sich gründlich reinigen.
Weiche Kunststoffe können Keime und Gerüche aufnehmen.
Gute Hersteller nennen das Material klar und ehrlich.
Poröse Materialien haben winzige Hohlräume, in denen sich Flüssigkeiten, Keime und Gerüche festsetzen können, auch wenn die Oberfläche glatt aussieht. Solche Toys lassen sich nie ganz keimfrei bekommen. Nicht poröse Materialien haben eine geschlossene Oberfläche und lassen sich zuverlässiger reinigen.
Wenn du ein poröses Toy nutzt, verwende immer ein passendes Kondom darüber, teile es nicht und ersetze es früher. Wer sich unsicher ist, wählt Silikon, Glas oder Edelstahl.
„Körperverträglich“ ist kein geschützter Begriff, sondern eine Herstellerangabe. Sie ist ein Indiz, kein Beweis. Phthalate sind Weichmacher, die in manchen Kunststoffen vorkommen und bei Schleimhautkontakt unerwünscht sind. Seriöse Hersteller geben an, ob ihr Material frei davon ist. Fehlt jede Angabe zum Material, ist das ein schlechtes Zeichen.
Hinweis: Dieser Ratgeber gibt allgemeine Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Schmerzen, Blutungen, Entzündungen oder anhaltenden Beschwerden bitte ärztlichen Rat einholen.
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